Verfasst von: schmucknomadin | 27. September 2010

Tag 819: Fahrt nach Flores

Heute fahren wir weiter nach Flores im Peten. Schon nach 3 Stunden sind die Berge hinter uns gelassen und im Flachland kommen wir gut voran und sind si schon am Nachmittag in Flores. Das Highlight der Fahrt: Eine Flussüberquerung per „Fähre der anderen Art“: Ein Ponton groß genug um ca. 6 LKW oder Busse oder entsprechend viele Autos aufzunehmen. An allen 4 Ecken sind an Metallstangen um 360 Grad drehbare runde Plattformen ins Wasser gehängt, auf denen ja eine Person sitzt und einen dort angebrachten 75PS-Außenbordmotor bedient! Die atemberaubende Geschwindigkeit dieses Vehikels kann man sich ja vorstellen.

 

 

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Verfasst von: schmucknomadin | 26. September 2010

Tag 818: Semuc Champey National Park

Nach 2 Tagen Dauerregen ist es heute wieder schön und wir besuchen den Nationalpark und die Höhlen nebenan. Die Wasserpools sind von angestiegenen Wasser des Flusses der letzten 2 Tage zwar noch nicht wieder ganz klargespült, jedoch schon wieder wunderschön. Die Höhle ist ein Erlebnis der besonderen Art, nicht weil sie von ihren Gesteinsformationen etwas besonderes wäre (wir haben ja schon einiges an Tropfstein-Höhlen gesehen und auch die Alpen und der Harz sind ja in der Hinsicht auch ganz ergiebig) nein, das besondere ist, das die Höhle keine Beleuchtungsanlage hat und teilweise mehrere Meter tief unter Wasser steht, da ein Gebirgsbach sich hierdurch seinen Weg zum Fluss bahnt. Dies hat zur Folge das wir also mit Kerzen in den Händen durch die Höhle waten, klettern, kriechen und auch SCHWIMMEN!!!

 

Verfasst von: schmucknomadin | 24. September 2010

Tag 816+817: Hurrican

Für 2 Tage regnet es nun aber ganztägig durch, weil Guatemala die Ausläufer von Hurrican Matthew zu spüren bekommt. So bleiben wir im Hostal und ruhen uns aus.

 

Verfasst von: schmucknomadin | 23. September 2010

Tag 815: Fahrt nach Semuc Champey

Heute fahren wir weiter nach Semuc Champey einem Ort mit gleichnamigem Nationalpark der uns vollen allen die wir so getroffen haben wärmstens ans Herz gelegt wurde.

 

Verfasst von: schmucknomadin | 21. September 2010

Tag 813: Zu Besuch bei unserem „Patenkind“ Luvia

Der Besuch bei der Familie ist anscheinen eines der größten Ereignisse des Jahres für die Ganze Dorfgemeinschaft. Wir werden in der Schule schon von mehreren Hundert Personen begrüßt. Sie haben neben der guatemaltekischen auch die Deutsche Nationalhymne irgendwie organisiert und wir fühlen uns doch etwas merkwürdig als uns das Gesamte Dorf beobachtet wie wir im Fußball-WM-Stil die Hymne mitsingen „müssen“ 🙂 Die Kinder aller Schulklassen haben Aufführungen für uns einstudiert, die von Gesangs- über Tanz- bis zu kleinen Theaterdarbietungen reichen. Wir lernen den Schuldirektor, den Bürgermeister und auch sonst alles was Rang und Namen hat kennen. Viele Reden werden gehalten und auch unser „Patenvater“ kommt zu Wort. Er erklärt, dass es ihn und seine Familie sehr ehrt, dass wir von soweit her gekommen sind um sie zu besuchen und das wir nicht kommen um Geschenke zu bringen sondern um sie zu treffen. (Geschenke bringen wir natürlich trotzdem 😉 ) Zwischendurch wird uns von einer Plan-Mitarbeiterin erklärt, dass wir die ersten Paten in diesem Dorf sind, die je zu Besuch gekommen sind. Das erklärt auch den ganzen Rummel. Dann geht es weiter zum Haus der Familie die für uns ein Mittagessen zubereitet hat und wo wir nun auch alle Geschenke überreichen können. Sowohl die Lebensmittel und Spielzeuge, die wir gestern gekauft haben, als auch die 4 Dynamotaschenlampen die wir auf einem Festival in Australien hierfür abgegriffen haben. Alles trifft auf große Dankbarkeit und Freude und wir freuen uns helfen zu können. Am Nachmittag schickt es sich nun an zu regnen und so müssen wir uns verabschieden und den Marsch zurück zur Straße antreten.

 

Verfasst von: schmucknomadin | 20. September 2010

Tag 812: Einkäufe für den Besuch bei Luvia

Heute treffen wir uns schon mal mit den Mitarbeitern von Plan International um mithilfe von deren Pickup und Wissen um die Bedürfnisse unseres Patenkindes und dessen Familie einige Einkäufe als Gastgeschenke zu besorgen. Wir kaufen Milchpulver, Eier, Reis, Kekse, Mehl, Zucker usw. aber auch einen Fußball für die Kinder, sowie ein paar typische Mädchensachen für Luvia.

Verfasst von: schmucknomadin | 19. September 2010

Tag 811: Fahrt nach Coban

Heute geht es weiter. Wir verbringen den ganzen Tag im Bus und kommen abends in Coban an.

 

Verfasst von: schmucknomadin | 30. August 2010

Tag 791 bis 809: Spanischkurs in San Pedro

Unser Spanischkurs ist eine Klasse Zeit. Wir wohnen sehr nah an der Schule, haben nette Lehrer, nette Mitschüler und lernen eine Menge. Am Abend bietet die Schule Vorträge, Salsastunden usw an und am Wochenende Ausflüge und Wanderungen in die Umgebung.

 

Verfasst von: schmucknomadin | 29. August 2010

Tag 790: Umzug oder doch nicht Umzug!

Nach 2 Ruhigen Tagen ist es heute Zeit in unsere Gastfamilie einzuziehen und so finden wir uns um 17.00 uhr in Unserer Schule ein. Schon während wir mit unserem Gastvater auf dem Weg zum Haus fällt uns auf, das wir einmal quer durch die gesamte Stadt gehen. Als wir im Haus ankommen stellt sich die Situation folgendermassen dar: 1. Wir sind am anderen Ende der Stadt und müssen zwischen Schule, Mahlzeiten und Abendaktivitäten der Schule usw. mehrfach am Tag quer durch die Stadt lasche und noch dazu immer am Bootsanleger vorbei, wo einen die Schlepper nerven ob man, Hotels, Kayaks, Pferde, Souveniers, Brot oder sonstwas braucht. 2. Unsere Familie besteht nur aus Vater Mutter und 2jährigem, Vater und Mutter arbeiten Abwechselnd und der andere hütet das Kind 3. Unser Zimmer hat kein Fenster. 4. Unser Zimmer hat doch ein Fenster, und zwar in das Zimmer der Familie von wo wir schon jetzt den Fernseher und das Kind hören können. Wir sitzen also auf dem Bett und überlegen. Im Prinzip ist bereits klar dass das nix wird und wir nach einer Woche unsere vorzeitige Abreise Vortäuschen müssen um zurück ins „Villa Sol“ zu ziehen. Wir überlegen noch 10min weiter und erklären dann dem Vater, das wir hier nicht die Ruhe finden werden die wir im Moment suchen. Er trägt es mit Fassung. Für uns ist es ein Unangenehmer Moment, aber es werden dafür 3 angehme Wochen kommen. Wenn wir einer auf der Reise gelernt haben, dann ist nicht aus Höflichkeit Zugeständnisse zu machen unter denen wir dann langfristig zu leiden haben. Auf dem Weg zurück ins Villa Sol fühlen wir uns erst etwas komisch, doch dann immer besser.

Verfasst von: schmucknomadin | 27. August 2010

Tag 788: Villa Sol

Gleich am Morgen nach unsere Nacht im „San Francisco“ suchen wir uns etwas ruhigeres und finden das „Villa Sol“ in perfekter Lage am Rande des Touristenbezirks, aber enorm Ruhig und in 3 Fußwegminuten Entfernung zu unserer Schule.

 

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