Verfasst von: Dennis | 20. Juni 2010

Tag 720: Insel Tour Tangatapu

Gestern sind wir in Tonga angekommen und haben in Alibabas Guesthouse eingecheckt. Heute machen wir mit eine Inselrundfahrt mit einem Tour Anbieter der ebenfalls ein Guesthouse nicht weit von hier führt. Wir beschliessen nach der Tour auch am morgigem Montag zu Toni umzuziehen, weil es nur 40 Pa’anga für uns zwei kostet statt 100 bei Alibabas. Ausserdem ist Alibaba eh ausgebucht ab Montag.

Die Tour ist echt interssant und zeigt uns alle wichtigen Sehenswürdigkeiten der Insel, was zugegeben nicht ganz so viele sind. Einige Strände, die Lagune, eine Höhle, die Blowholes an der Südküste, den Trilathon (Tonganisches mini-„Stone Henge“), viele lokale Wild und Feldpflanzen und eine MENGE Kirchen!!!

Es ist kaum zu fassen wie viele Kirchen diese Insel hat. In der Verfassung an der ein Missionar mitgewirkt hat steht wohl, dass jede Religion hier groß auf dem Christlichen Glauben basieren muss, waswohl auch jede splittergruppe irgendwie nachweist, wenn auch die Sieben-Tages-Adventisten dafür Ihren Gottesdienst auf Sonntag verlegen mussten. Aber In Samoa ist zur gleiche Zeit ja Sonntag und das reicht als Trost wohl aus.

Ansonsten ist Tonga auch ein merkwürdiges Königreich: Der König ist dabei seine Macht abzugeben und Demokratie einzuführen. Die Landesweite höchstgeschwindigkeit ist 65 auf Landstrassen und 40 in der Stadt. Wobei Stadt auch recht hochgegriffen ist: Tonga hat ca.100.000 Einwohner. Davon ca 65.000 auf der Hauptinsel Tangatapu, die Kaum 50 Km lang ist. Die Hauptstatt hat ca 25.000 Einwohner und ist damit auch die einzige Stadt überhaupt. Alles andere ist als Dorf zu betrachten. Es fehlt an vielen, besonders an medizinischer Versorgung, nur an Essen fehlt es definitiv nicht. Alles wächst und wächst wie nix Gutes. Man steckt einen Stock in die Erde und einige Monate später kann man ernten. Kein Unkraut jäten, gar nix. Die ganze Insel ist voller Feldern voller essen. Die Kokosnüsse vergammeln zu zehntausenden auf den Plantagen. Niemand macht sich auch nur die Mühe sie aufzuheben. Papaja wir nur an Schweine und Touristen verfüttert und Schweine haben vorrang, sagt Toni unser Tourguide. Er versteht es die Tour sehr lustig und kurzweilig zu gestalten und trotzdem eine Menge information so rüberzubringen, das viel davon hängen bleibt.

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: